Tipps


Bestechung und Belohnung im Hundetraining

Bestechung: Von Bestechung rede ich, sofern ein Hund ein Verhalten nur zeigt, wenn er bereits sieht, dass es sich für ihn lohnt. Ich verspreche ihm dann ein Leckerli BEVOR er etwas dafür getan hat. Er reagiert also nicht auf das Signal, das ich ihm gebe, sondern auf das Leckerli. Man läuft Gefahr, dass Bello mit der Zeit ohne in Aussicht gestelltes Futter nicht mitmacht.
Belohnung: Eine Belohnung kommt im Gegensatz dazu erst NACH dem gewünschten Verhalten. Beispiel: Ich sage "SITZ", Bello setzt sich, dann lobe ich meinen Hund „Prima“ und hole das Gutti aus der Tasche. In diesem Fall weiß Bello vorher nicht, ob eine Belohnung folgt oder nicht. Er reagiert auf sein Signal „Sitz“ und weiß, er wird dafür gelobt und bekommt vielleicht auch ein Leckerli :).
Was bedeutet das für uns?
Unser Ziel sollte sein, dass unser Hund das gewünschte Verhalten zuverlässig zeigt und zwar auch dann, wenn wir gerade keine Kekse dabei haben.
Um dies zu erreichen, sollten wir unser Training wie folgt aufbauen:

Zuerst erklärst du deinem Hund, was du von ihm möchtest. An diesem ersten Punkt ist Bestechen erlaubt und oft auch sehr hilfreich. So hast du die Möglichkeit, deinen Hund in eine bestimmte Position zu locken und ihn dort zu bestätigen. Wieder das Beispiel „Sitz“:  Du hast ein Leckerli in der Hand und führst es von der Nase deines Hundes nach hinten-oben über seinen Kopf. Die meisten Hunde setzen sich dann. Sobald er sitzt, bekommt der Hund das Leckerli. = Bestechung, da das Leckerli schon vorher in Aussicht gestellt wurde. Schnell hat dein Hund verstanden was er tun soll.
Nun wechseln wir vom Bestechen/Locken zum Belohnen:
Immer öfter reicht die Handbewegung ohne Leckerli und mit der anderen Hand greifst du erst wenn der Hund sitzt, in die Tasche und belohnst ihn während er sitzt. Dann löst du das Ganze auf mit "Lauf" oder "Go" etc.. Damit hast du den Übergang von der Bestechung zur Belohnung in euer Training übernommen.
WICHTIG: Achte darauf, dass deine Hand nicht in die Tasche greift BEVOR der Hund das Verhalten ausgeführt hat. Sonst wird diese Bewegung mehr und mehr zum Signal. Alles, was in Richtung Belohnung geht, sollte NACH dem erwünschten Verhalten passieren.
Variiere die Belohnungen. Wenn dein Hund weiß, was gemeint ist und er auch unter leichter Ablenkung gut reagiert, ist es Zeit die Belohnung zu variieren, so dass du nicht jedes Mal ein Leckerli brauchst. Nimm dir einen Aspekt (z.B.: Bello soll ein bisschen länger sitzen bleiben oder die Ablenkung ist größer...) vor an dem du arbeiten willst und belohne nur noch die besseren Versuche. So erreichst du, dass dein Hund sich weiter anstrengt und er lernt, dass nicht immer zwingend ein Leckerli folgt. Selbstverständlich kannst und solltest du deinen Hund immer mit einem Lobwort (brav, super, prima...) bestätigen. Die wechselnden Belohnungen haben eine Art Spielautomaten-Effekt: Gerade weil nicht klar ist, ob es sich lohnt oder nicht, ist der Reiz so groß. So lernt dein Hund auch unter Ablenkung und mit Freude auf ein Signal zu reagieren.

Foto: Felix_W/Pixabay


Eine seriöse Tierschutzorganisation finden
Einen Hund aus dem Ausland zu "retten" ist eine wirklich bewundernswerte und tolle Entscheidung. Immer öfter wird der gute Wille und das Mitgefühl von Menschen, die bereit sind einem Hund aus dem Tierschutz ein Zuhause zu bieten, leider ausgenutzt. Aus Berechnung oder auch einfach nur aus Überforderung, werden Hunde ohne geregelten Auswahlprozess zu ihren neuen Besitzern gebracht und danach sind diese mit den eventuell auftretenden Problemen auf sich allein gestellt. Das geht von schwer kranken oder traumatisierten Tieren bis zu wirklich gefährlichen Hunden.
Googelt man nach Hunden aus dem Tierschutz, findet man eine Vielzahl an Organisationen. Viele sind seriös – aber einige schlagen Profit aus unserer Gutgläubigkeit. Illegaler Welpenhandel ist nur eine der schlimmen Auswirkungen.

Hier sind ein paar Tipps, die euch helfen können einen seriösen Tierschutzverein zu finden:
Bereits die Internetseite sagt einiges über den Verein aus. Du solltest auf Folgendes achten:
• Die Seite wird regelmäßig aktualisiert.
• Du wirst über Notfälle, Pflegestellen und Vermittlungen informiert.
• Die Beschreibungstexte ähneln sich nicht wie ein Ei dem anderen, sondern es wird auf die Eigenschaften des einzelnen Hundes eingegangen. Organisationen, die die meisten ihrer Hunde als lieb, verspielt und noch etwas schüchtern bezeichnen, sind nicht gewillt oder in der Lage den richtigen Hund für die richtigen Menschen auszuwählen.
• Aussagen wie: „Dieser Hund kommt in die Tötungsstation ohne unsere Hilfe“, sollen uns unter Druck setzen, lasst bitte die Finger davon. Diesen Organisationen geht es mehr um Spenden und die Schutzgebühren als um das Wohl der Tiere.
• Es werden auf der Homepage auch Hintergrundinformationen zu Partnertierheimen und Tierärzten im Ausland, Pflegestellen, Kastrationsprojekten etc… zur Verfügung gestellt.
• Es werden nicht nur süße Welpen und Junghunde vermittelt. (Das kann auf illegalen Welpenhandel hindeuten.) Schließlich sind es oft die älteren, nicht mehr so niedlichen Hunde, die Hilfe brauchen.

Hast du eine Organisation gefunden? Oder dich sogar bereits in einen Hund verliebt? So sollte es ablaufen:
• Grundsätzlich sollte ein Welpe erst mit 4 Monaten auf die Reise nach Deutschland gehen.
• Alle Papiere müssen vorhanden sein, ein EU-Heimtierausweis mit den Impfnachweisen und der Microchip mit der ID.
• Versuche möglichst viele Informationen über diesen Hund zu bekommen. (Herkunft, Rasse, was hat er bereits erlebt, was kennt er schon, Charaktereigenschaften, …)
• Der Tierschutzverein sollte Wert darauf legen, möglichst viel über dich und das neue Zuhause zu erfahren und empfiehlt einen passenden Hund.
• Es wird eine ordentliche Vorkontrolle bei euch durchgeführt.

• Lasst euch beraten, was der Hund braucht um sich wohlzufühlen. Sind die Voraussetzungen bei euch gegeben, wie z.B.: Ist er für ein Leben in der Stadt überhaupt geeignet? Oder braucht er eher mehr Ruhe? Sind kleine Kinder in der Familie ok? Andere Haustiere? Kann er auch mal alleine sein? Soll er mit ins Büro? Wollt ihr häufig unterwegs sein? Habt ihr oft Besuch? Habt ihr Zeit für viel Beschäftigung oder eher weniger u.s.w.
• Stellt alle Fragen, die euch einfallen und schreibt die Antworten auf.

• Ihr macht einen Schutzvertrag nebst Schutzgebühr. Diese sollte nicht über 300 - 450 Euro liegen.

• Gibt es einen Ansprechpartner für die Zeit nach der Adoption? Die Organisation sollte auch nach dem Adoptionsprozess für euch da sein. Es können trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Probleme auftauchen – z.B. der Hund ist krank oder er kommt nicht in seiner neuen Umgebung zurecht… In solchen Situationen sind Namen und Kontaktdaten eines verantwortlichen Ansprechpartners unerlässlich.

• Es wird eine Nachkontrolle bei euch durchgeführt.

Einen Hund aus dem Ausland zu adoptieren und ihm ein schönes Leben zu ermöglichen ist eine wunderbare Sache. Lasst euch aber nicht allein vom Mitleid leiten, sondern wählt bewusst und ohne Zeitdruck. Ein Hund wird 10 bis 16 Jahre alt. Es wäre wünschenswert, dass er so lange bei euch leben darf und beide Seiten mit dieser Entscheidung happy sind und bleiben.

Foto: Ulrike Leone/Pixabay


Schnee und Eis und vier empfindliche Pfoten

Schneeklumpen in den Pfoten
Die meisten Hunde lieben den Schnee, alles ist neu und spannend. Spaziergänge in der Wintersonne tun uns allen gut.

Damit unsere Vierbeiner auch dauerhaft Spaß haben, hier einige Tipps: Oft verklumpt der Schnee zwischen den Krallen und wird zu steinharten Eisbrocken. Diese sind beim Laufen sehr schmerzhaft. Hier schafft Pfotenpflege Abhilfe: Regelmäßig die Haare zwischen den Zehen schneiden - am besten mit einem speziellen Trimmer, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. So kann der Schnee nicht daran haften bleiben. Achtung: Einige Rassen wie z.B. Retriever haben "Schwimmhäute"! Zusätzlich kann man abends die Pfoten mit Vaseline oder Melkfett pflegen, dadurch werden Risse in der Ballenhaut verhindert und Streusalz und Matsch setzen sich dort nicht fest. Warum abends? In Melkfett und Vaseline ist Wasser enthalten - bei Minusgraden gefriert dieses draußen und wir haben wieder das Eisklumpenproblem :). Apropos Streusalz: Lasst die Hunde nicht vorm Überqueren der Straße sitzen. Es ist kalt und unangenehm und das Streusalz brennt schrecklich auf empfindlicher Haut.

Und noch etwas zum Styling: Die meisten Hunde benötigen bei Temperaturen bis knapp unter dem Gefrierpunkt keinen Mantel. Unterwolle und Bewegung halten warm. Rassen mit wenig/kaum Unterwolle, wie z.B. Ridgeback, Frenchie, Viszla, Pointer etc. oder alte und kranke vierbeinige Freunde frieren schnell. Sie brauchen auf jeden Fall warme Klamotten.

Foto: Rudy and Peter Skitterians/Pixabay


Sommer - Zeit für eine schicke Kurzhaarfrisur?

Sollen Hunde im Sommer geschoren werden?
Viele Hundebesitzer fragen sich, ob sie dem Hund das Leben bei sommerlichen Temperaturen angenehmer machen können, indem sie das Fell ihres Vierbeiners scheren lassen. Besonders Besitzer von Hunden mit langem Fell und viel Unterwolle berichten über zahlreiche positive Auswirkungen. Kritische Stimmen kommen dagegen häufig von Hundefriseuren und Groomern. Radikalschuren würden keine Hitzeerleichterung bringen, die Fellqualität zerstören und im schlimmsten Fall zu völligem Haarverlust führen.
Mensch und Hund sind wie die meisten Säugetiere auf eine gleich bleibende Körpertemperatur angewiesen. Es ist daher überlebensnotwendig, die erhöhte Körpertemperatur durch kühlende Mechanismen wieder zu senken. Da unsere Hunde aber nicht wie wir über Schweißdrüsen an der gesamten Hautoberfläche verfügen, haben sie also nicht die Möglichkeit, durch Schwitzen ihre Körpertemperatur zu regulieren. Ein radikales Scheren, um für möglichst viel freiliegende Hautfläche zu sorgen, bringt dem Hund deshalb nur wenig.   Weiter lesen...

Foto: seregraf - adobestock.com


Schlafende Hunde soll man nicht wecken!

Wieviel Schlaf braucht ein Welpe? Hunde und ganz besonders Welpen brauchen viel Schlaf. Zwischen 17 und 20 Stunden im Durchschnitt. Je nach Alter und Gesundheitszustand auch noch mehr.
Vielen Hunden ist aber die Fähigkeit selbstständig zur Ruhe zu finden weggezüchtet oder durch hohen Alltagsstress abhanden gekommen. Auch ziehen sich Hunde selten zurück, wenn sie das Bedürfnis nach Ruhe haben. Sehr offensichtlich ist das bei Rassen wie: Jack Russell, Deutscher Schäferhund, Border Collie, Aussie, aber auch Golden Retriever, Labradore etc. sind stark betroffen. Diese Hunde sagen selten: “Ich will nicht mitmachen." Haushunde wurden dazu gezüchtet, stets einsatzbereit und willig zu sein. Schlaf und Ruhe sind aber lebenswichtig. Im Schlaf werden die Geschehnisse des Tages verarbeitet. Im Schlaf wird gelernt, sich erholt und aufgetankt. Darum haben Hunde – wie auch Menschen – einen tiefen, erholsamen oder aber einen leichten, unruhigen Schlaf, je nachdem wie körperlich oder geistig anstrengend der Tag war. Bei verwilderten Haushunden in Italien und Spanien kann man z.B. noch einen  gesunden Ruhe-Rhythmus beobachten.
Das Ruhebedürfnis und dessen Unterschreitung wurde erst an Mäusen, dann an Hunden und schließlich am Menschen untersucht. Immer zeigt sich die gleiche Entwicklung: Im ersten Stadium des Schlafentzugs wurden die Hunde überdreht. Im Zweiten unkonzentriert, grobmotorisch und fahrig. Im Dritten nervös und schnell reizbar. Im Vierten aggressiv und kränklich. Im fünften Stadium erkrankten sie schwer und/oder chronisch.
Wer kennt sie nicht, die überreizten, irren, ständig kläffenden Hunde, die rennen, rennen, rennen müssen um ihren Stress abzubauen? Viele Hundebeitzer meinen es dann gut und lasten ihren Hund noch mehr aus. Er scheint ja gar nicht müde zu werden. Genau das Gegenteil ist der Fall. Der Hund kann sich nicht mehr allein entspannen. Wir müssen ihm dabei helfen. Das heißt Ruhe im Alltag und Ruhe auf den Spaziergängen. Keine Ballschleudern, Frisbees etc., sondern schnüffeln, buddeln, Leckerlis suchen und vielleicht etwas in der Sonne fläzen. So sieht Hundeglück aus. Zuhause sollte ein Ruhe-Ritual etabliert werden. Mancher Vierbeiner  ist so daran gewöhnt, immer in Action zu sein, dass sein Mensch sich anfangs mit ihm hinlegen muss. Eventuell kann auch ein anderer Hund, der sich gut entspannen kann, helfen. Eine Decke, die als Signal dient, kann man einführen, eine bestimmte Musik zur Entspannung einsetzen u.v.m. Haben Sie kein schlechtes Gewissen, wenn Sie sich mit Ihrem Hund aufs Sofa hauen. Jetzt können Sie sagen: Ist alles Training. :-) Es wird Ihnen beiden gut tun.


"Leinen Sie Ihren doch auch ab." - Hundebegegnungen an der Leine

Die häufigste Frage, die mir gestellt wird, ist: "Was soll ich machen, wenn ein freilaufender Hund auf meinen zukommt?" (angeleint, weil im Training, unverträglich, krank, unsicher, Welpe, läufig…)?
Die Besitzer sind verunsichert und oft wütend. Und ehrlich gesagt, verstehe ich auch nicht, warum man nicht etwas mehr Rücksicht aufeinander nehmen kann.
Auf die Bitte, den Hund zurückzurufen, kommen üblicherweise wenig hilfreiche Hinweise wie: "Lassen Sie das die Hunde doch unter sich ausmachen." "Leinen Sie Ihren doch auch ab." "Der will nur spielen." etc. Für mich sind das häufig Umschreibungen für: Mein Hund macht was er will, ich kann ihn sowieso nicht abrufen.
Muss aber ein Hund abgeleint werden, wenn ein frei laufender kommt? Natürlich nicht. Denn fremde Hunde müssen nichts "unter sich ausmachen" und auch in Freilaufgebieten gibt es keinen „Freilaufzwang“. Hunde sind ab einem gewissen Alter meist überhaupt nicht scharf auf besonders viel Kontakt mit fremden Artgenossen. Die meisten sind froh, wenn sie sich höflich aus dem Weg gehen können. Wollen Sie auf der Straße jeden begrüßen? Würden Sie sich freuen, wenn sie an einer Bushaltestelle stehen und ein wildfremder Mensch rückt Ihnen bedrohlich nah auf die Pelle und "will nur spielen"? Auch Hunde haben eine Individualdistanz, die sie gerne wahren möchten.
Kommt Ihnen also jemand entgegen, der seinen Hund nicht frei laufen lässt, hat er sicherlich seine Gründe dafür. Bitte holen Sie Ihren Vierbeiner ebenfalls und rechtzeitig zu sich. Am besten noch, bevor er Kurs auf den Artgenossen genommen hat. Denn ist er erst mal durchgestartet, ist es meist schwer ihn zurückzurufen. Gerade durch solche Begegnungen, wird bei den angeleinten Hunden das Entstehen einer Leinenaggression begünstigt, da sie die Erfahrung machen müssen, weder kommunizieren noch ausweichen zu können. Häufig wird beim nächsten Mal schon früher gebellt und gewarnt, damit der andere bloß wegbleibt.
Besitzern von angeleinten Hunden kann ich nur empfehlen, rechtzeitig dem anderen Hundehalter zu signalisieren, dass ihr Hund angeleint ist (Das Hochheben der Leinenhand hilft da oft) und den eigenen Hund so gut es geht zu schützen. D.h.: Blickkontakt mit dem eigenen Hund aufbauen, ihn auf die abgewandte Seite bringen, Bögen gehen... Sollte der freilaufende Hund trotz allem zu Ihnen kommen: Keine Panik! Vermitteln Sie Ihrem Hund Ruhe und Gelassenheit. Das ist eigentlich das Wichtigste. Halten Sie die Begegnung möglichst kurz, sprechen Sie Ihren Hund an und gehen Sie weiter. Sind die Hunde sich nicht grün (die Bewegungen werden sehr steif oder die Hunde erstarren völlig, es wird geknurrt u.s.w.), ist es am besten die Leine fallen zu lassen, um eine Kommunikation und das Ausweichen zu ermöglichen. Gehen Sie langsam weiter und rufen Sie Ihren Hund freundlich. Vertrauen Sie auf das gute Konfliktmanagement der Hunde.

Entscheidend ist wirklich: Bewahren Sie Ruhe! Nicht schreien und nicht wild herum gestikulieren. Verlassen Sie die Situation in normalem Tempo, aber sofort. Oft kippt die Lage erst, weil wir Menschen zu lange stehenbleiben und zusehen/abwarten oder laut werden. Gehen Sie ein paar Schritte weiter und sprechen Sie Ihren Hund an, damit auch er die Möglichkeit hat weiterzugehen.


"Quietschies" - Spielzeug, das der Hund nicht braucht!

Beinahe jedes Spielzeug für Hunde, das man im Fachhandel kaufen kann, hat inzwischen eine Quietsch-Funktion. Warum eigentlich? Zugegeben, auf den ersten Blick scheint es so als hätten unsere Hunde einen riesen Spaß damit, sie drehen richtig auf beim Herumschmeißen und Reinbeißen, Reinbeißen, Reinbeißen. Quietsch! Quietsch! Quietsch! Das ist für unseren Hund aber nichts anderes als der Schmerzensschrei eines Hasen/einer Maus etc. im Todeskampf. Hund beißt rein und denkt: Stirb! Stirb! Stirb! Das Ding stirbt aber einfach nicht! Unser Hund gerät in einen regelrechten Rausch. So eine Endsequenz der Jagd schüttet bei ihm einen ganzen Hormoncocktail aus, der dann für Stunden in seinem Hirn herumwabert. Beim nächsten Spaziergang ist unser Vierbeiner immer noch so benebelt und aufgedreht davon, dass er alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist, hysterisch ankläfft.
Ein weiteres Problem, das man sich damit aufbaut, ist das Abtrainieren der Beißhemmung. Kleine Welpen lernen schon in den ersten Wochen mit ihren Geschwistern: "Wenn ich zu fest zubeiße, quietscht es ganz fürchterlich und das schöne Spiel ist vorbei." Weil aber so ein Quietschie immer weiter mitspielt und sich nicht zurückzieht oder wehrt, verlernt unser plüschiger Freund ganz schnell, auf das Quietschen eines anderen Hundes, weil er zu fest zugebissen hat, und auch auf das eines Menschen, zu reagieren. Er beißt immer weiter zu, und der natürliche und total praktische Ausschaltmechanismus ist außer Kraft gesetzt.
Mein Tipp: Gehen Sie z.B. zu Ikea, kaufen Sie dort eine Schubkarre voller Stofftierchen. Diese sind alle garantiert quietschfrei und unbedenklich, falls der Hund kleine Teile davon verschluckt.


"Positive Vibrations" oder die Änderung unserer Sichtweise

Die meisten von uns sehen schwarz. Alles, was uns nervt, beachten und bewerten wir, stellen es damit in den Fokus. Aber die Dinge, die wir gut finden, werden schweigend hingenommen und als selbstverständlich betrachtet. Das beste Beispiel ist ein Hund, der auf Signal seines Frauchens/Herrchens brav sitzt und sitzt und sitzt und sitzt. Irgendwann wird es ihm zu langweilig oder er hat schlicht vergessen was er tun soll und steht auf. Darauf reagiert Herrchen/Frauchen mit einer Korrektur. Dass er die ganze Zeit brav für Nichts und wieder Nichts auf der Stelle saß, wird komplett übersehen. Die Dinge, die Hund lassen soll, die uns stören, werden beachtet und entsprechend kommentiert. Unsere Hunde haben so oft unsere negative Aufmerksamkeit. Das ist schade. Machen Sie es einmal genau anders herum! Beim nächsten Spaziergang wird alles gelobt, was "gut" ist.
Bello wird vorauslaufen und herumschnüffeln, das Beinchen heben, und Ihnen dann vielleicht einen Blick zuwerfen – das ist super, das wird gelobt. Er läuft weiter, rein ins Gebüsch, was Ihnen eigentlich nicht gefällt – aber er kommt gleich wieder heraus! Juhu! Das gefällt Ihnen, dafür wird er gelobt. Dass er von sich aus zurückkommt, während Sie spazieren gehen, und kurz „Hallo“ sagt, ohne dass Sie ihn gerufen haben – das gefällt Ihnen, das ist echt nett von ihm, dafür wird er gelobt. Sollte Ihr Hund einmal weit vorauslaufen, drehen Sie sich mit einer kleinen Vorwarnung (z.B.: "Da lang"...) um und gehen in die andere Richtung. Kommt er von ganz alleine hinter Ihnen her, super! dann wird er gelobt, denn er hat sich an Ihnen orientiert. Alle Verhaltensweisen, die zeigen, dass er auf Sie achtet, werden freundlich bestätigt und gewürdigt.
Wenn Sie das ein paar Tage hintereinander beherzigen, werden Sie feststellen, dass Ihr Hund immer mehr von den Dingen zeigt, die Sie gut finden, weil es sich für ihn lohnt und es so auch mehr Spaß macht. Sie werden viel seltener korrigieren müssen. Der Blick auf Ihren Strolch  verändert sich und plötzlich ist es wieder schön mit ihm raus zu gehen, weil er neben dem ganzen Quatsch, den er sonst so anstellt, immer mehr erwünschtes Verhalten zeigen wird. Probieren Sie's aus! Das können wir gern auch gemeinsam auf einem Spaziergang im Rudel üben. :)


Den richtigen Züchter finden

Sie überlegen schon lange? Sie haben sich gut informiert, welche Rasse am besten zu Ihnen und in Ihr Leben passt? Sie haben genug Zeit in den nächsten ca. 12 bis 18 Jahren für einen Hund? Sie werden sich auch um ihn kümmern, wenn nicht alles nach Plan läuft, wenn Ihr Vierbeiner die Hilfe eines Arztes oder Trainers benötigt? Sie haben eine Lösung für Notfälle, Krankenhausaufenthalte oder Urlaubsreisen…? Wunderbar! Dann steht dem Einzug eines fellnasigen Familienmitglieds nichts im Wege.

Woran erkennen Sie einen guten Züchter? Lassen Sie sich nicht von einem vermeintlich günstigen Angebot verleiten! Die sorgfältige Aufzucht eines Welpen hat Ihren Preis – je nach Rasse zwischen 800.- und 1400.- Euro. Was man hier spart, wird später oft vielfach in den Tierarzt investiert!
Achten Sie darüber hinaus auf folgende Merkmale:
• Ein Welpe muss mindestens 8 Wochen alt sein bei der Abgabe.
• Er sollte entwurmt, geimpft und gechipt sein.
• Machen Sie sich unbedingt selbst vor Ort ein Bild über die Haltung.  
• Es sollten nicht mehrere Würfe gleichzeitig angeboten werden.
• Die Welpen sollten gesund, friedlich und ausgeglichen wirken.
• Bestehen Sie darauf die Mutterhündin zu sehen! Ist diese gesund, freundlich, neugierig und an den Welpen interessiert? Ist die Mutterhündin nicht anwesend, sollten Sie sich auf jeden Fall einen anderen Züchter suchen.
• Idealerweise hat der Züchter ein Gesundheitszeugnis für beide Elterntiere.
• Haben die Hunde abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten? Kennen sie bereits verschiedene Geräusche, Untergründe, Kinder, …?

• Haben sie Familienanschluss und sind mit dem Leben im Haus vetraut?
• Ein guter Züchter beantwortet geduldig alle Fragen und möchte selbst genau wissen, wohin sein Hund kommt. Er ist darüber hinaus auch nach dem Kauf für Sie da.

Sie möchten einen Hund aus dem Tierschutz? Das ist großartig! Im nächstgelegenen Tierheim werden Sie bestimmt fündig. Dort können Sie sich in aller Ruhe umsehen und beraten lassen. Sie haben die Möglichkeit einen Hund mehrmals zu besuchen und ihn dabei kennenzulernen. So viele Hunde warten auf ein liebevolles Zuhause!
Es soll ein Hund aus dem Ausland sein? Am besten ist es, einen Hund zu wählen, der bereits auf einer Pflegestelle in Deutschland ist. So können Sie diesen ebenso besuchen und kennenlernen. Problematisch kann es sein, das neue Familienmitglied allein nach Foto/Video und Beschreibung zu sich zu holen. Das geht in ganz vielen Fällen gut. Und ich bin dankbar für jede gerettete Hundeseele! Manchmal ist aber doch alles anders als man es sich vorgestellt hat. Sie erkennen verantwortungsvolle Tierschützer daran, dass sie Ihnen viele Informationen über den Hund geben können; sich im Vorfeld sehr genau informieren, wohin der Hund kommt; eine sorgfältige Platzkontrolle vornehmen und zusagen, Ihnen auch nach der Adoption mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.


Meine Meinung:  Initiative für gewaltfreies Hundetraining

Wir sind Mitglied in der Initiative für gewaltfreies Hundetraining.

Wir verpflichten uns zum Verhaltenscodex der Initiative: (hier ein Auszug)

Wir erwarten einen freundlichen Umgang mit dem Hund, basierend auf Erkenntnissen der modernen Lerntheorie und „Canine Science“. Wir wollen nicht „Alphatiere“ oder „Rudelführer“ unserer Hunde sein, sondern wir müssen wissen, wie Hunde lernen und wie sie sich körpersprachlich ausdrücken. Mit diesem Wissen und genug Empathie und Erfahrung kann ein guter Trainer/eine gute Trainerin ein Hund-Mensch-Team individuell anleiten. Ein/e TrainerIn weiss, dass ein Hund nicht gut lernt, wenn er eingeschüchtert, unter Druck oder in Angst versetzt wird und es zu Fehlverknüpfungen kommen kann. Darum arbeitet er/sie nonaversiv, d.h. ohne den Hund psychisch einzuschüchtern oder ihm physische Schmerzen zuzufügen.

Wir machen mit bei der Tickettauschaktion!

Aktion „Tausche TV Hundetrainer Ticket gegen Training“
Dies ist eine länderübergreifende Aktion von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Idee stammt von Sunny Benett. Alle kompetenten, wissenschaftlich fundiert arbeitenden HundetrainerInnen laden HundehalterInnen ein, Ihre Tickets von TV Hundetrainershows, auch gebrauchte Tickets, gegen eine kostenlose Einzel- oder Gruppenstunde einzutauschen.


Der Hund am Arbeitsplatz
Der neue Kollege riecht ein wenig streng. Er beantwortet keine Mails, kocht keinen Kaffee und Anweisungen befolgt er meist erst nach gutem Zureden. Er schläft auch oft am Arbeitsplatz. Trotzdem ist er in vielen Büros inzwischen gern gesehen.
Ein Hund, der seinen Besitzer zur Arbeit begleiten darf, ist ein Glückspilz. Anstatt den Tag allein zu verbringen, darf das hochsoziale Wesen Hund in der Nähe seiner vertrauten Person bleiben. Vor allem Hunde, mit einer sehr engen Bindung zu ihrem Menschen, können durch häufiges Alleinsein großem Stress ausgesetzt sein. Auch der Mensch hat Vorteile: Hundebesitzer, die ihren Hund mit zur Arbeit bringen können, bewegen sich häufiger im Freien und sind weniger anfällig für Erkrankungen. Sie erweisen sich im Arbeitsalltag als flexibler, da sie die Betreuung des Hundes in den Arbeitsablauf integrieren können und zufriedener, da sie das Gefühl haben, dass ihre Bedürfnisse anerkannt werden. Das schlechte Gewissen, das viele Hundebesitzer haben, wenn sie ihrenHund allein lassen müssen, fällt weg. In verschiedenen Studien wurde die positive Wirkung eines "Bürohundes" auf das Betriebsklima nachgewiesen.

Damit das Zusammenleben mit Kollege Hund gut klappt, hier ein paar Tipps:
Auch am Arbeitsplatz braucht der Hund ständigen Zugang zu frischem Wasser, Beschäftigungsmöglichkeiten und einen ruhigen Ort, an den er sich jederzeit zurückziehen kann. Um Konfliktsituationen mit Kollegen und Vorgesetzten vorzubeugen, sollte auf Ordnung und Sauberkeit geachtet werden. Im Umkehrschluss müssen sich Kollegen an Ihre Anweisungen in Bezug auf Futter, Leckerlis und Spiele halten.
Eine Hundehaftpflichtversicherung sollte unbedingt abgeschlossen werden, da nicht in jedem Fall die gesetzliche Unfallversicherung zahlt. Ein ausreichender Impfschutz wird empfohlen. Der Hund sollte außerdem einen guten Grundgehorsam haben und kommen, sitzen und auf seinem Platz bleiben, wenn man es ihm sagt (Hier helfe ich gerne :-)). Zudem muss er für einige Zeit (Meeting o.ä.) alleine bleiben können, ohne die restliche Belegschaft in Alarm zu versetzen oder wichtige Unterlagen zu kleinen Papierschnipseln zu verarbeiten.
Während der Arbeitszeit ist es wichtig, immer wieder kleine Pausen einzulegen, und sich mit Bello zu beschäftigen, damit nicht aus Langeweile ein Fehlverhalten entsteht. Auch diverse (den Kollegen zuliebe möglichst geruchsarme) Kauartikel können unserem Vierbeiner die Zeit versüßen.



Meine Meinung: Warum ich Cesar Millan nicht mag
Es ist wieder soweit. Cesar Millan ist auf Tour und bringt seine Trainingsmethoden unter die Hundehalter. Seine TV-Serie "Der Hundeflüsterer" und seine Bücher sind weltweit bekannt. Was sicher zum Teil auch der oft sensationell-spannungsgeladenen Machart geschuldet ist.
Modernes Hundetraining ist dagegen eher weniger showgeeignet, da man kleinschrittig arbeitet, den Hund mitnimmt und auf seine Kooperation setzt. Das bedeutet ein gutes, also stressfreies Lernklima zu schaffen, geduldig kleine Trainingseinheiten zu machen und immer wieder zu überprüfen, ob man auf dem richtigen Weg ist.
Millan benutzt beim Training "Hilfsmittel" wie Stachelhalsbänder, Strom- bzw. Teletaktgeräte und Würgehalsbänder. Er wendet körperliche Gewalt wie Würgen, Leinenruck und Treten an. Er fügt den Hunden nicht nur physische Schmerzen zu, solche Erziehungsmaßnahmen führen vielfach auch zu psychischen Schäden. Nicht selten reagieren Hunde, mit denen so "gearbeitet" wurde, mit  Aggression, Depression oder es bleibt ein traumatisierter, gebrochener Hund zurück. In jedem Fall wird das Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Besitzer stark beschädigt. Die genannten aversiven Ausbildungsmethoden verstoßen eindeutig gegen das deutsche Tierschutzgesetz (s. TierSchG §1; §2, Satz 2; §3, Satz 1b, 5, 11). Der IBH und der BHV, Verhaltensbiologen und – psychologen, Kynologen und Tierschutzorganisationen kritisieren Millan öffentlich.

Methoden wie z.B. die sogenannte Alpharolle und die Dominanztheorie sind veraltet und wurden inzwischen durch viele Studien widerlegt. Immerwieder schüchtert Mr. Millan die Hunde mit Drohgebärden ein, zwingt sie in Situationen, die aus ihrer Sicht lebensbedrohlich sind (eben die Alpharolle, Flooding, Würgen...). Er tritt die Hunde. Oft kann man feststellen, dass Millan die Körpersprache der Hunde komplett missachtet und ihre „calming signals“ (Beschwichtigungssignale) völlig falsch interpretiert oder übersieht. Siehe hier das traurige Video von Holly, die alle Versuche startet, den selbsternannten "Dog Whisperer" zu beschwichtigen und sich am Ende zur Wehr setzt.  https://www.youtube.com/watch?v=u09RWvvtCqs. In dieser Videoversion wird das "Training" analysiert und kommentiert. Wer hier keine Gewalt sieht, der will sie nicht sehen! Wir alle lieben doch unsere Vierbeiner, bezeichnen sie als unsere besten Freunde. Ich frage mich immer wieder, wie man einen Freund so behandeln kann?
Trainingsmethoden auf Basis positiver Verstärkung erzielen nicht nur langfristig bessere Erfolge, sondern stärken Bindung und Vertrauen. Mit gewaltfreier Erziehung werden beste und nachhaltige Ergebnisse auch bei verhaltensauffälligen Hunden erreicht, denn es werden nicht die Symptome unterdrückt, sondern Ursachen behoben.


Das kleine Wächterlein

Neulich auf dem Spaziergang... vier Hunde dabei… Ich wollte Fotos machen, damit alle Besitzer sehen können, dass es ihren Lieblingen gut geht. Also setzte ich mein kleines Rudel auf einer Wiese ab. Folgendes habe ich aufgenommen:

Fällt Ihnen irgendetwas auf? Alle Hund sehen mich neugierig an, was denn nun als nächstes kommt… ein Leckerli als Belohnung? Das Auflöse-Signal? Nur das schwarze Mudi-Mix-Mädchen (ungarischer Hütehund) rechts oben, hat sofort die Arbeit aufgenommen. Ein Blick in jede Himmelsrichtung, um die Lage und das Territorium zu sichern. Sie nimmt ihren Job ernst! Sehr ernst! Dieser Hund ist übrigens meiner.
Einen solch eifrigen Hütehund zu besitzen, ist nicht immer einfach. Sobald man länger als 2 Minuten an einem Platz verweilt, wird das Claim abgesteckt und die Arbeit beginnt. Käme nun ein fremder Hund unbedacht des Weges, würde das Wächterlein mit hoher Wahrscheinlichkeit bellend aufspringen, um alle zu warnen und dem Eindringling mit Nachdruck mitzuteilen, dass er hier nichts zu suchen hat.

Das ist auch genetisch bedingt. Dort, wo dieser Hund herkommt, ist das eine durchaus erwünschte und deshalb durch Zucht verstärkte Charaktereigenschaft. Sie wäre ein hervorragender Hof- und Wachhund. Für den Besitzer hierzulande ist das allerdings eher unpraktisch und oft recht anstrengend. Denn in unserem engen Lebensraum, ist es wahrscheinlich, dass dieser Hund vor allem warnt, was er als verdächtig einstuft… Postboten, Besuch, andere Hunde vor dem Gartenzaun, Geräusche, Menschen im Treppenhaus, usw… Es gilt, die Augen stets offen zu halten, dem Hund zu vermitteln, dass man die Lage im Griff hat, gutes Verhalten zu belohnen und, wie auch in diesem Fall, die Situation rechtzeitig aufzulösen und zu entspannen. Am besten setzt man sich wieder in Bewegung, dadurch wird allen Hunden wieder Spielraum zur Kommunikation gegeben. Zudem sollte man keine große Aufmerksamkeit auf den ankommenden Hund richten, sondern das Rudel ruhig zu sich rufen und weitergehen.


Buchempfehlung: Alte Hunde sind die besten Hunde.
Dieses Buch hat mich sehr berührt. Mein schwarzes Hündchen kommt ja selbst langsam in die Jahre und manchmal packt mich die Wehmut, wie schnell doch die Zeit vergangen ist.
Dem Autor Gene Weingarten gelingt es liebevoll und einfühlsam die (Lebens-) Geschichten von 66 Hunden und Ihren Besitzern zu erzählen. Die ausdrucksstarken und wunderschönen Schwarzweißfotos von Michael S. Williamson fangen die Persönlichkeiten der Hundesenioren ein und halten sie für uns fest. Warmherzig, humorvoll, anrührend. Ein schönes Geschenk für alle mit Hund und Herz. Taschentücher gleich mitverschenken!

Aus dem Vorwort: Alte Hunde können blind, mürrisch, grau, eigensinnig, warzig, schwerhörig, kurzatmig, faul und schwerfällig sein. Aber jeder, der mit einem alten Hund gelebt hat, weiß, wie belanglos das ist. Alte Hunde sind verletzlich. Ihr Vertrauen und ihre Dankbarkeit sind grenzenlos. Sie sind auf eine neue, überraschende Art witzig. Aber vor allem haben sie eine innere Ruhe gefunden. Es ist schwer zu beschreiben. Ich nenne es Weisheit.

Pressestimmen
Ein bewegender Bildband über Vertrauen und Dankbarkeit zwischen dem Menschen und seinem treuesten Begleiter. --TV Hören und Sehen
Ein warmherziges humorvolles und reich illustriertes Kompliment an den alternden besten Freund des Menschen. --Schweizer Hundemagazin
Das Buch ist eine liebevolle Hommage an unsere Oldies! --DOGS today
Gene Weingarten ist als Kolumnist und Autor für die Washington Post überregional bekannt; er erhielt 2008 den Pulitzer-Preis für Feature Writing.
Fotograf Michael S. Williamson ist ebenfalls Pulitzer-Preisträger

Alte Hunde sind die besten Hunde: Mit einem Anhang zur Pflege und Gesundheit alternder Hunde

Gebundene, ungekürzte Ausgabe  I  Edition Tieger  I  10. August 2013  I  ISBN-13: 978-3866711181  I  19,95 Euro


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Vorstadtstrolche – Mobile Hundeschule

München-Ost, Haar und Umland

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Tel:  0157 - 807 877 11        

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